Milan

Der Milan, der sagenumwobene. Er ist die Referenz, ihn gilt es seit vielen Jahren zu schlagen. Wo er auftritt, erhält er ehrfürchtige Blicke. aber es ist immer noch der Milan, der einen Weltrekord nach dem anderen einheimst. Was ist das Besondere an ihm, das ihn so erfolgreich macht?

Schon 1993 designte Dipl.-Ing. Eggert Bülk die Milan-Karosse und sorgte damit seit je her mit unerreichter Aerodynamik und grandiosen Fahrleistungen.

Der Milan bietet wenig Stirnfläche, er wurde so flach gehalten wie möglich und erhielt nur Ausbuchtungen, wo sie unbedingt nötig sind, dies verleiht dem Milan sein charaktervolles Aussehen mit dem hohen Wiedererkennungswert.

Der Milan wird oft als Maßanzug betitelt, weil er eben aufgrund seiner Gestaltung auch dem Fahrer nur den nötigsten Platz bietet. Zumindest trifft dies auf den kleineren SL zu, der nur Fahrer bis zu einer Maximalgröße von etwa 185cm zulässt. Für längere und breitere Fahrer und steht der große Bruder, der Milan GT bereit.

Beide besitzen den sehr komfortablen Einstieg. Dank der „großen Klappe“ ist es noch viel leichter als bei den meisten anderen Velomobilen, dort einzusteigen. Ja, es hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Einstig in die Badewanne, auch die sehr flache Sitzposition erinnert ein wenig daran, aber auch hier gilt: Einmal drin, will man nicht mehr raus.

Der GT ist eine superschnelle Reisemaschine und soll lt. Hersteller bis ca. 50km/h seinem kleinen Bruder SL, dem kompromisslos getrimmten Rekordjäger, in nichts nachstehen. Erst fernab dieser Geschwindigkeiten lässt er aufgrund seiner üppigen Abmessungen dem SL den Vortritt. Dafür glänzt der GT mit einem kleineren Wendekreis und höherer Bodenfreiheit. Somit ist er für die meisten Pendler die bessere Alternative.

Der GT ist ein Raumwunder und bietet reichlich Platz für das Gepäck. Bei geschickter Zuladung verliert er dabei nichts von seinen perfekten Fahreigenschaften.

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