Quatrevelo

Das Quatrevelo ist die Reiselimousine schlechthin. Ein vierrädriges Velomobil mit einer Karosse, die mit ihrer geschwungenen Linie an Amerikanische Fahrzeuge aus den 50ern erinnert und damit ein Alleinstellungsmerkmal in der VM-Szene darstellt.

4 Räder, von denen beide Hinterräder über ein Freilaufgetriebe angetrieben werden. Funktion: Rutscht ein Antriebsrad durch, greift das andere.

Ein leicht zugänglicher Kofferraum, mit immenser Ladekapazität, Seitenfächer links und rechts neben dem Fahrer lassen keine Wünsche offen. Der Fahrersitz ist in der Neigung, für perfektes Sitzen, stufenlos verstellbar.

Enorme Fahrstabilität auch bei rasanten Abfahrten mit hohen Geschwindigkeiten, für die sichere Bremsung sorgt hier zusätzlich die wählbare Option der Scheibenbremsanlage hinten. Wer bei der Bestellung gleich die Race-Haube berücksichtigt, wird stets vor überraschendem Regenwetter und vor sengender Sonne geschützt sein. Trotzdem geht das Cabrio-Feeling nie verloren.

Eine weitere Haube ist erhältlich, mit seitlichen Fensterchen, damit das Kind bis ca. 4 Jahre auf dem speziellen Kindersitz hinter dem Fahrer auch sieht, wo Papa oder Mama hinfahren.

Wartungsöffnungen im Kofferraum legen die komplette Hinterachse frei und lassen das Mechanikerherz höherschlagen.

Ein weiteres Highlight ist der riesige Wartungsdeckel auf der Unterseite des Fußraums. Diese Lage genießt den Vorteil der 100%igen Dichtheit bei Regen.

Doppelscheinwerfer bis zu 150 Lux erinnern eher an Autoscheinwerfer, als an Fahrradlichter.

Geschlossene Radhäuser rundum verbessern die Aerodynamik deutlich und lassen dadurch so ganz nebenbei das Velomobil nicht so verschmutzen. Ständige Putzorgien sind so nicht mehr nötig.

Das Fahrzeug wiegt trotz der massiven Konstruktion und der reichhaltigen Ausstattung nur ab 32 kg, im Mittel 35 kg. Das klingt vergleichsweise viel, aber Dank der sehr steifen Karosse und noch steiferem Antrieb lässt sich das QV rasant beschleunigen und steht auch in der Geschwindigkeit einigen vermeintlich schnelleren Velomobilen in nichts nach. Selbstverständlich lässt sich auch hier ein elektrischer Mittelmotor nachrüsten, was meiner Meinung nach nicht nur das tägliche Pendeln perfektioniert.